Folge 22: Gumprecht Blog – Alle Folgen zum Nachlesen!

Gumprecht Blog – Alle Folgen zum Nachlesen!

Jetzt ist er endlich da:
Mein Blog!

Immer wieder wurde ich in den vergangenen Monaten gefragt:
„Christian, wann machst du eigentlich endlich einen Blog?“

Die Idee hatte ich schon lange.
Nur wie ich das Ganze umsetzen sollte, wusste ich nie so recht.

Dann kam die KI.

Keine Angst, meine Geschichten schreibe ich weiterhin selbst. Das wäre auch schwierig anders möglich. Die KI weiß zwar unglaublich viel, aber sie weiß nicht, wie mein Leben verlaufen ist. Sie kennt weder die Menschen, die mich geprägt haben, noch die Fehler, die ich gemacht habe, die Momente, in denen ich glücklich war oder jene, in denen ich nachts wach gelegen bin und nicht wusste, wie es weitergeht.

Das alles habe ich erlebt.
Und genau deshalb kann das auch niemand anderer erzählen.

Bei der Rechtschreibung und Grammatik darf die KI manchmal helfen. Dafür bin ich ehrlich gesagt sogar ganz dankbar. 😉

Aber was hat die KI sonst mit meinem Blog zu tun?
Ganz einfach.

Ich habe WordPress geöffnet und der KI gesagt:
„Baue mir eine Seite, auf der ich alle meine Newsletter-Folgen sammeln kann.“

Gesagt. Getan.
Zu meiner eigenen Überraschung funktionierte das sogar.

Ab sofort findet ihr unter
👉 www.gumprecht.blog
alle bisherigen Folgen meiner Geschichte.

Vom ersten Flohmarkt über meine Ausbildung, IKEA, die schwierigen Zeiten, die Gründung von Gumprecht und alles, was sonst noch so passiert ist.

Ich freue mich riesig darüber, denn viele von euch sind erst später dazugekommen und haben immer wieder gefragt, ob man die alten Folgen irgendwo nachlesen kann.
Jetzt kann man.

Und weil wir gerade bei meiner Geschichte sind, machen wir heute genau dort weiter, wo wir zuletzt aufgehört haben.

Willkommen im Jahr 2017

Der Laden war nach unserem Räumungsverkauf ziemlich leer.
Die Regale waren nur noch spärlich gefüllt.
La Casita war Geschichte.

Gleichzeitig war aber etwas Neues entstanden.
Der Onlineshop war gestartet.
Die ersten Bestellungen gingen ein.

Es war kein großer Ansturm, aber jede einzelne Bestellung fühlte sich damals an wie ein kleines Wunder.

Zum ersten Mal bestellten Menschen unsere Produkte nicht mehr nur in Regensburg, sondern deutschlandweit.

Es fühlte sich wie ein Neuanfang an.
Und genau das war es auch.

Ein neuer Name musste her.
Eine neue Marke.
Ein neuer Auftritt.

Und so entstand:
GUMPRECHT

Doch warum eigentlich Gumprecht?
Wer war dieser Gumprecht überhaupt, dessen Name heute über meiner Ladentür steht?

Die Geschichte hinter dem Namen

Viele wissen gar nicht, dass Gumprecht ursprünglich kein erfundener Markenname ist, sondern tief in der Geschichte Regensburgs verwurzelt ist.

Als wir damals auf Namenssuche waren, beschäftigte ich mich immer mehr mit dem Gebäude, in dem sich unser Geschäft befindet.
Je mehr ich darüber herausfand, desto faszinierter war ich.

Irgendwann habe ich sogar einen Wikipedia-Eintrag darüber verfasst.
Darin heißt es:

Das Gumprecht’sche Haus ist ein Gebäude in der Neuen-Waag-Gasse 1 in der Altstadt von Regensburg, nur durch die schmale Neue-Waag-Gasse vom Reichssaal des Alten Rathauses getrennt.

Das Haus wurde um die Wende vom 1. zum 2. Jahrtausend erbaut und erstmals im Jahr 1052 urkundlich erwähnt.

Als früheste Besitzer wird die Familie Gumprecht im späten zwölften Jahrhundert genannt. Die Familie gehörte damals zu den wohlhabenden und einflussreichen Kaufleuten Regensburgs und nahm über viele Generationen hinweg Einfluss auf die Stadtpolitik.

Ursprünglich bestand das Anwesen aus mehreren Gebäuden, die im Laufe der Jahrhunderte zusammenwuchsen und schließlich zu einem großen Gebäudekomplex wurden.

Besonders spannend finde ich, dass das Haus einst sogar über einen Schwibbogen mit dem damaligen Festsaal verbunden war, dem heutigen Reichssaal des Alten Rathauses.

Das Gebäude beherbergte im Laufe seiner Geschichte zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten. Unter anderem übernachteten dort das Fürstenkollegium, Ludwig der Bayer und weitere hochrangige Gäste ihrer Zeit.

Heute beherbergt das über 950 Jahre alte Baudenkmal Wohnungen, das Verwaltungsgericht und einige ausgewählte Einzelhandelsgeschäfte.
Darunter auch meinen Laden.

Als ich mich damals mit der Geschichte des Hauses beschäftigte, dachte ich mir:
Warum eigentlich nicht?

Die Familie Gumprecht waren erfolgreiche Kaufleute.
Sie hatten Einfluss.
Sie waren unternehmerisch tätig.
Teilweise besaßen sie sogar das Münzprägerecht.

Das Bürgermeisteramt überlasse ich allerdings lieber anderen.
Man kann sich schließlich nicht um alles kümmern. 😉

Irgendwie gefiel mir außerdem der Gedanke, dass aus mehreren Gebäuden über die Jahrhunderte ein großes Ganzes geworden ist.

Wenn ich ehrlich bin, passt das auch ganz gut zu meinem eigenen Weg.

Aus vielen Stationen.
Viele Erfahrungen.
Manchen Fehlern.
Einigen glücklichen Zufällen.
Und vielen Menschen, die mich begleitet haben.

Am Ende entstand daraus etwas Neues.
GUMPRECHT.

Ein neues Kapitel beginnt

2017 stand ganz im Zeichen des Neustarts.

Neuer Name.
Neue Marke.
Neues Konzept.
Neuer Onlineshop.
Neue Hoffnung.

Ob alles so funktioniert hat, wie ich mir das damals vorgestellt hatte?
Nun ja …

Wenn man heute zurückblickt, könnte man meinen, dass von diesem Zeitpunkt an alles reibungslos gelaufen ist.
Die Wahrheit sieht wie so oft etwas anders aus.

Davon erzähle ich euch in der nächsten Folge.

Vielen Dank fürs Lesen.

Euer Christian


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