Folge 18: Gumprecht blüht auf!

Gumprecht blüht auf!

Hallo meine Lieben,

eines gleich vorweg: Diesen Spruch habe ich mir nicht selbst ausgedacht.
„Gumprecht blüht auf!“ ist das Motto der Faszination Altstadt und ihres diesjährigen Frühlingsfests am Samstag, den 18. April.

Und natürlich machen wir mit!
Mit unseren Wundertüten in der Premium-Variante:
Für 30 € bekommt ihr Ware im Wert von ca. 100 €.

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Feiertag an der Sonne.
Für einige von uns gab es heute ganz traditionell Fisch zu Mittag – und der soll ja am Karfreitag besonders gut schmecken.

Ein kleiner Rückblick

Wir springen kurz zurück ins Jahr 2011, denn mein letzter Newsletter liegt doch schon eine Weile zurück.
Damals hatten wir gerade die Ladeneröffnung gefeiert – mit einer richtig guten Party.

Ihr erinnert euch:
Alles lief bestens. Der Laden wurde super angenommen.
Lebenstraum verwirklicht – was will man mehr?

Aber wie so oft gilt:
Wo Licht ist, ist der Schatten nicht weit.

Ich hatte mir meinen Traum erfüllt – und mich gleichzeitig darin verloren.
Für mich gab es nur noch dieses Geschäft:
keine Beziehung, kaum Freunde, keinen Ausgleich mehr wie mein geliebtes Fahrradfahren.

Ich war die Geisel meiner selbst.
Jeden Tag bis spät abends im Laden.
Wer das nicht kennt, kann sich kaum vorstellen, wie viel es rund um die Uhr zu tun gibt.

Ich wurde Stammgast bei Frau Kaiser.
Toffifee und Bier waren mein Treibstoff.
Ergebnis: rucki-zucki zehn Kilo mehr, die ich bis heute mit mir herumtrage …

Gab es Licht am Ende des Tunnels?

Erst einmal nicht.

Im September kam zwar unsere Auszubildende Theresa dazu – ein echter Glücksgriff: belastbar, fleißig, lustig.
Wir haben super zusammengepasst.

Aber dann kam direkt das Weihnachtsgeschäft.
Die Hütte war brechend voll, die Kasse glühte –
und ich saß eines Abends nach der Arbeit im Keller und weinte, weil ich einfach nicht mehr weiterwusste.

Alles, was ich liebte, hatte ich gegen diesen Laden eingetauscht:
Ausgehen, am Wochenende gemütlich frühstücken, danach eine Runde Radfahren im Wald.
Für all das fehlten mir Lust und Kraft.

Aber wer mich kennt, weiß:
Den Kopf in den Sand stecken – das ist nicht mein Ding.

2012 – ein Wendepunkt

Anfang 2012 passierten gleich mehrere wundersame Dinge.

Ich freundete mich mit Evelyn an, die auch unsere erste Werbekampagne gestaltet hatte.
Wir gingen mindestens drei Mal die Woche zum Klettern nach Kareth, in meine alte Heimat – meine ganz persönliche Ruheoase.
Das tat mir unglaublich gut.

Und woher plötzlich die Zeit kam?
In den ersten Monaten des Jahres ist bei uns meist weniger los,
Theresa war so gut, dass ich nicht mehr ständig im Laden sein musste –
und ich hatte bereits tolle Aushilfen.
Das ist übrigens bis heute so geblieben:
Auch jetzt habe ich wieder eine super Auszubildende, mit der ich sehr glücklich bin.

Sommer, Stadtleben und große Begegnungen

Im Mai ging ich mit Markus (ihr kennt ihn aus dem letzten Newsletter) auf die Dult.
Und dort traf ich auf einer Bierbank Marion.

Wir kannten uns flüchtig aus der Stadt,
sie hatte damals das Traumland, ein Kindermodengeschäft in der Fröhlichen-Türken-Straße.
Und ja – wer gerade überlegt:
Es ist die Marion vom Donaustern.
👉 https://donaustern.de/

Sie kam genau zur richtigen Zeit.
Ich fand zurück zu mir selbst –
zu meiner Lebensfreude, zu diesem unglaublichen Gefühl,
wenn die Natur erwacht, es warm wird, die Tage länger und die Nächte kürzer werden.

Es war der Sommer 2012.

Wir hingen ständig in der Stadt herum:
kurzes Frühstück, gemeinsames Mittagessen (unser fester „Businesstermin“)
und abends raus.

Die DiBa, Charly Meimer und Regensburg pur

Eines Tages trafen wir Charly Meimer –
für mich einer der coolsten Typen dieser Stadt.
Er ist Regensburg in Person.

Allein über ihn könnte man Bücher schreiben.
Er hatte mich schon als Baby auf dem Arm:
Freund der Familie, Musiker, Nachtmensch –
so einer, den es eigentlich nur einmal gibt.

Unser Zuhause war die DiBa – nicht die Eisdiele,
sondern eine Bar am Bismarckplatz, die damals genauso hieß.

Sperrstunde? Ein Fremdwort.
Ab 02:00 Uhr wurde zugesperrt –
wer drin war, blieb bis mindestens 04:00 Uhr.
Wer draußen war, verpasste eine ganz besondere Stimmung.

Gefeiert wurde täglich.
Wir waren ein super Team.

Und auch heute – fast 15 Jahre später, mit deutlich weniger Kontakt und Alkohol mögen wir uns immer noch.
Auch wenn jeder seinen eigenen (anderen) Weg gegangen ist.
Hin und wieder tauschen wir uns aus, wir sind jetzt sowas wie Konkurrenten im Geschenkegeschäft.

Vielen Dank fürs Lesen!

Im nächsten Newsletter habe ich hoffentlich schon einen Termin für unsere 15-Jahre-Feier.
Und es bleibt spannend –
denn die nächste Ladeneröffnung steht an und diese wird der Anfang vom Ende.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende
und Frohe Ostern

PS:
Am Samstag bitte dem EVR die Daumen drücken –
ab 20:00 Uhr in der Donau-Arena!


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Zwei Gläser im roten Licht der DiBa

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