Folge 15: Gumprecht – Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?

Gumprecht – Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Nein, erstmal Wundertüten am Sonntag!

Das war’s mit dem Sommer… oder?

Spätestens beim Besuch im Supermarkt wird’s klar: Lebkuchen und Weihnachtstollen lachen uns schon entgegen. Ja, ist denn scho wieder soweit?
Keine Sorge – ich kann Entwarnung geben: Die „Stade Zeit“ kommt noch, ein bisschen dauert’s.

Jetzt steht erst mal etwas anderes an: Verkaufsoffener Sonntag am 12. Oktober in der Regensburger Altstadt!
Und bei uns gibt’s wieder Wundertüten – die besten, die wir je gemacht haben!
Wer eine ergattern will: ab 13:00 Uhr im Laden, solange der Vorrat reicht.
Das Wetter soll trocken bleiben – perfekt für einen schönen Sonntag. Ich freu mich drauf!

Und jetzt weiter mit meiner Geschichte…

Ich dachte, ich spinne: Wird mein Traum wirklich wahr? Mein eigener Laden?
Das, was für mich so unerreichbar schien, wird plötzlich möglich?

Im Außendienst war die Luft raus. Nach meiner Gehaltsanfrage – als sein erfolgreichster Außendienstler – kam nur ein schlichtes:
„Das ist leider nicht möglich…“
Da wusste ich: Es ist Zeit zu gehen. Mein Rücken erinnerte mich täglich daran – 90.000 km im Jahr Autofahren ist kein Spaß.

Dann kam die Frage von Rebekka – genau zur richtigen Zeit.
Aber wie soll das alles gehen? Bekomme ich diesmal Geld von der Bank? Wo soll unser Laden sein? In der Altstadt – aber wo?

Wenn ich diese Zeilen schreibe, sind die Gefühle von damals wieder ganz präsent: so viel Ungewissheit, aber auch so viel Vorfreude!

Alles lief wie ein Uhrwerk – in rasender Geschwindigkeit!

Businessplan erstellen, Ladenbesichtigungen, Banktermine…
Diesmal aber mit Verstärkung: Rebekka und ihr Papa – beide mit Doktortitel – überzeugten den Banker.
Und zack: 50.000 € auf dem Konto – reicher an Schulden!

Was hab ich beim Handelsfachwirt gelernt?
Lage, Lage und nochmals Lage!
Aber wenn eine gute Lage schnell mal 4.000 € Miete kostet, vergeht dir der Spaß.

Dann kam das Ladenlokal, das uns den Kopf verdrehte:
Neue-Waag-Gasse 1 im historischen Gumprecht-Haus.
Die Vormieterin hatte ein Bekleidungsgeschäft geführt, erfolgreich – und ging der Liebe wegen nach München.
Alles perfekt, die Miete fair. Also stellten wir uns mit unserem Makler Gerald Loers bei der Vermieterin vor.
Wir hinterließen einen super Eindruck – dachte ich.

Eine Woche später: Absage.
Mir zog’s den Boden weg. Ich hatte mich schon verliebt in die Räume, in Gedanken alles eingerichtet.
Der Businessplan war fertig, alle Zahlen auf das Geschäft abgestimmt.
Warum nur? Wir waren doch ein Dreamteam: Rebekka mit ihrer Erfahrung aus dem eigenen Laden, ich mit meiner Leidenschaft für den Einzelhandel.

Ich verstand es nicht – unser Makler auch nicht.
Er setzte sich nochmal für uns ein.
Und was soll ich sagen: Es klappte!
Die Absage wurde zurückgenommen, wir bekamen den Mietvertrag.

Ich war überglücklich. Es konnte losgehen:
Messen besuchen, Ware einkaufen, Laden einrichten, Möbel planen, Werbung schalten – und unzählige Gespräche führen.
Ich war voller Begeisterung!

Wie es dann weiterging?
Das erfahrt ihr nächsten Monat!

Bis bald
Euer Christian


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Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Nein, erstmal Wundertüten am Sonntag!

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