Folge 13: Gumprecht – Digital oder doch Analog?

Gumprecht – Digital oder doch Analog?

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zur neuen Ausgabe meines Newsletters!

Vielleicht wundert ihr euch, warum diesmal kein schönes Bild von Regensburg den Anfang ziert. Der Grund ist einfach: Wir möchten euch unseren neuen WhatsApp-Kanal vorstellen! Wer Lust hat, ganz nah am Geschehen in unserem Laden zu sein, kann einfach den QR-Code scannen und mit dabei sein. Keine Sorge – es gibt keine nervigen Push-Benachrichtigungen, versprochen!

QR-Code zum WhatsApp-Kanal Gumprecht Community

Ein Blick zurück: Mein Weg in den Außendienst

Und nun geht’s weiter mit meinem Lebenslauf – wie versprochen!

Eines war mir klar: Ich wollte dem Handel treu bleiben, mich aber auch weiterentwickeln. Die sechs Monate Arbeitslosigkeit neigten sich dem Ende zu, und ich sehnte mich nach einem geregelten Alltag.

Dann hatte ich – mal wieder – Glück: Ich stieß auf eine wunderbare Firma für Karten, Papier und Buchbinderei namens v.transehe-design. Die Außendienstmitarbeiterin hatte gekündigt, und man suchte jemanden für das Gebiet Bayern. Ich dachte mir: Klingt super! Ein eigenes Auto, das ich auch privat nutzen durfte – bis dahin war ich als Karether ja eher auf dem Motorrad unterwegs. Und dann noch jedes Wochenende frei? Was will man mehr!

Ich bewarb mich, fuhr zum Vorstellungsgespräch nach Feuchtwangen – und wurde genommen.

Von der Messe Frankfurt bis ins Allgäu

Mein Einstieg begann direkt mit der Messe in Frankfurt – eine ganz neue Welt. Der Chef war speziell, aber ich mochte ihn. Die ganze Firma war irgendwie besonders. So besonders, dass ich nach kurzer Zeit schon der dienstälteste Außendienstmitarbeiter war. Die Fluktuation war enorm – aber ich hielt durch.

Jeden Freitag fuhr ich nach Regensburg in die Bücherei und holte mir Hörbücher für die langen Autofahrten quer durch Bayern. Ich lernte so viele Menschen kennen – ganz anders als im Laden, wo Begegnungen oft kurz sind. Hier hatte ich Termine, die zwei bis drei Stunden dauerten. Manche Kunden waren so skurril, dass man über jede Begegnung eine Kurzbiografie schreiben könnte. Ich habe es geliebt!

Vom Allgäu bis Aschaffenburg – ich war unterwegs, lernte Land und Leute kennen, übernachtete manchmal im Hotel (Budget: 50 € – also ab in den Buchladen und einen „Bett & Bike“-Führer gekauft). Kein Navi, nur Straßenkarten. Keine digitalen Helfer, sondern Sammelmappen. Charmant, aber schon damals nicht mehr ganz zeitgemäß.

Von analog zu digital – und warum der WhatsApp-Kanal wichtig ist

Heute ist klar: Für unser Geschäft ist es essenziell, so viel wie möglich digital zu erfassen – Bestellungen, Reklamationen, Buchhaltung und vieles mehr. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe es, mit meinem schönen Füller Tagebuch in mein Lederbuch zu schreiben. Aber wer seinen Betrieb wirtschaftlich und professionell führen will, kommt an digitalen Lösungen nicht vorbei.

Deshalb auch unser WhatsApp-Kanal: Wir wollen euch aktiv mitnehmen, euch Dinge zeigen, die ihr vielleicht noch nicht von uns kennt – oder erwartet. Seid gespannt!

Vielen Dank fürs Lesen – und fürs Dabeisein!

Euer
Christian

PS: Beim nächsten Mal geht’s schon in Richtung Selbstständigkeit – es bleibt spannend!


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Illustration: aufgeschlagenes Notizbuch mit Füller, daneben ein Smartphone mit Chatnachrichten

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