Folge 12: Gumprecht – Wundertüten am Altstadtfest

Gumprecht – Wundertüten am Altstadtfest

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen ist es wieder soweit: In der Regensburger Altstadt und in den Arcaden findet das Frühlingsfest statt, und das unter dem Motto: „Regensburg blüht auf“. Viele Händler haben sich etwas Besonderes einfallen lassen – und wir natürlich auch! Es gibt wieder unsere beliebten Wundertüten!

Für nur 30€ könnt ihr eine Überraschungstüte erwerben, die Waren im Wert von mindestens 100€ enthält. Diese Aktion ist seit über 10 Jahren der absolute Renner bei uns. Letztes Jahr waren wir nach nur 30 Minuten ausverkauft!

Ich freue mich sehr, diesen Newsletter zu schreiben, auch wenn die Zeit drängt – bis 10:00 Uhr möchte ich ihn versendet haben. Es ist so herzerwärmend, wenn ich im Laden oder per Mail angesprochen werde und höre, dass ich weiterschreiben soll, weil es so spannend ist. Und wie ging es weiter? Wurde ich wirklich arbeitslos?

Vielen Dank! Hier blüht nicht nur Regensburg auf, sondern auch mein Herz.

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Es war tatsächlich mehr ein Durchatmen als Bestürzen. Auch wenn die Situation mehr als unpassend war: Ich wohnte in unserer Eigentumswohnung, die finanziert war, und wir zahlten beide zu gleichen Teilen unser Darlehen zurück. Seit unserer Trennung hatte sich das jedoch erledigt. Meine Lebenshaltungskosten stiegen, weil ich wieder viel mehr ausging. Mein Einkommen sank, weil das Arbeitslosengeld etwa zwei Drittel des Nettogehalts beträgt. Aber dennoch freute ich mich irgendwie sogar. Ich war immer fleißig, hatte seit ich denken kann immer gerne Geld verdient und jetzt? Keine Ahnung…

Erstmal zum Arbeitsamt. Was hatte ich da für Horrorgeschichten gehört! Mir wurde ganz flau, als ich den Galgenberg hochradelte. Am Empfang wurde ich nach meiner Kundennummer gefragt. Ganz stolz sagte ich, dass ich Neukunde sei. Mir wurde eine Beraterin zugewiesen. Die Dame in ihrem kleinen Zimmer war super lieb und verständnisvoll. Ich erklärte ihr, dass ich mich gerne selbst um eine neue passende Stelle kümmern würde und keine Angebote vom Amt bräuchte. Sie vertraute mir und sicherte mir zu, dass ich sechs Monate Zeit hätte.

Ich war so happy! Ich wollte keine Bewerbungen schreiben und Vorstellungsgespräche führen für Arbeiten, die mir keinen Spaß machen. Spaß ist heute noch mein größter Antreiber. Daheim rumsitzen kam für mich auf keinen Fall in Frage. Deshalb bemühte ich mich gleich um eine Weiterbildung. Bei Englisch wurde ich abgelehnt, aber einen EDV-Kurs zahlte man mir. Diesen fand ich recht spannend, weil man am Ende eine echte Microsoft-Prüfung ablegen musste. Der Kurs war leider nicht sehr lehrreich, die Microsoft-Prüfung schaffte auch keiner aus unserer Gruppe. Dafür bekamen wir alle ein tolles Zeugnis vom Anbieter, und hier hatten wir alle nur Einsen und Zweien…

Aber auch hier wieder: Nichts Schlechtes ohne etwas Gutes. Über den Kurs lernte ich eine meiner besten Freundinnen kennen, die Kathrin. Uns verbindet bis heute eine enge Freundschaft, und ich bin sehr froh, sie in meinem Leben zu haben.

Es ist gleich 10:00 Uhr, der Laden macht gleich auf und es gibt heute viel zu tun. Die Wundertüten wollen gepackt werden. Deshalb mehr im nächsten Monat.

Vielen Dank fürs Lesen!

Euer Christian


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Gumprecht – Wundertüten am Altstadtfest

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