Gumprecht – Frühlingsgefühle in Regensburg
Liebe Leserinnen und Leser,
jeder Regensburger kennt es: die nicht enden wollende Nebelsuppe von gefühlt Anfang November bis März. In dieser Zeit ist Regensburg in ein einheitliches Grau getaucht. Aber dann kommt es, auf einen Schlag: strahlend blauer Himmel und die Sonne ist richtig warm auf der Haut. Es wird Frühling, die Cafés richten sich schön her und füllen sich mit gutgelaunten Menschen, die Aperol und Cappuccino in den Händen halten.
Auch bei uns ist der Frühling eingezogen, alles ist bunt und fröhlich! Durch unseren Messe-Marathon haben wir gut 15 neue Lieferanten aufgenommen, einer besonderer als der andere.
Zurück zu IKEA: Es war eine kurze, aber sehr intensive Zeit. Ich hatte das erste Mal Mitarbeiterverantwortung und versuchte, es allen recht zu machen. Hier musste ich lernen, dass dies unmöglich zu schaffen war. Trotzdem fühlte ich mich sehr wohl. Gekündigt habe ich trotzdem, weil ich ein tolles Angebot von meinem alten zweiten Chef von der Papeterie Nagel erhalten habe. Und somit stand nach nur 18 Monaten der nächste Wechsel an.
Dieser hatte eine neue Papeterie in der Altstadt eröffnet, in der Fröhlichen-Türken-Straße. Sehr ansprechend, tolle Marken, der Laden hatte eine super Ausstrahlung. Ich war begeistert und sagte zu.
In diesem Newsletter geht es ja darum, meinen Weg zum eigenen Laden aufzuzeigen, den wir ja seit 2011 erfolgreich betreiben. All diese Stufen waren für mich so wichtig! Die Papeterie in der Fröhlichen-Türken-Straße war wie mein eigener Laden. Ich durfte mich ausprobieren, hatte freie Hand (bis auf eine nicht nachvollziehbare Regelung beim Budget). Auch eine Auszubildende hatte ich, hier durfte ich all mein theoretisches Wissen anwenden. Auch hier hatte ich richtig viel Spaß. Viele Vertreter von damals sind auch heute noch meine Betreuer und dies schafft Vertrauen. Am wichtigsten war die Verbindung zum Hause MONTBLANC, hier aber später mehr dazu.
Es gab auch im privaten Veränderungen. Meine Freundin Daniela und ich trennten uns nach acht Jahren. Wir sind zusammengekommen, als ich 18 Jahre alt war. So vergingen die Jahre, vier insgesamt, bis mich mein damaliger Chef um ein Gespräch bat, nach Ladenschluss. Ich hatte schon so eine Ahnung, die sich dann auch bestätigte. Und so wurde ich das erste Mal arbeitslos. Ein Schock? Nein, eher ein Durchatmen.
Aber hier mehr davon im nächsten Newsletter. Seid gespannt!
Euer Christian
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