Folge 9: Gumprecht – Umsatzrekord 2024 – Wie geht es jetzt weiter…

Gumprecht – Umsatzrekord 2024 – Wie geht es jetzt weiter…

Liebe Leserinnen und Leser,

Aus, Schluss und vorbei! Das Jahr 2024 ist erfolgreich abgeschlossen, und was für ein verrücktes Weihnachtsgeschäft wir hatten! Viele meiner Kollegen waren mit 2024 sehr zufrieden, auch wenn die allgemeine Stimmung etwas anderes vermuten ließ. Wir sind uns fast einig, dass Fleiß und das Gespür für den Puls der Zeit belohnt werden (vereinfacht gesagt). Vielen lieben Dank, dass ihr alle so zahlreich bei uns eingekauft habt.

Es freut mich besonders, weil es mir die Möglichkeit gibt, meine Ideen weiter umzusetzen. Sei es neue Lieferanten aufzunehmen, ausgefallene Montblanc-Schreibgeräte zu bestellen oder einfach den Laden schöner zu machen. Auch konnte ich zwei Freunden ihr Geld (jeweils 10.000 €) zurückzahlen, dass sie mir vor etwa fünf Jahren geliehen hatten. Ohne die beiden hätte ich die Marke FREITAG nicht aufnehmen können.

Und weil wir FREITAG vergrößern, muss unser super schöner Kicker weichen. Wer mag einen wirklich gut wie nicht benutzten Kicker für 900 € zur Selbstabholung kaufen?

Zurück in die Vergangenheit:

Zivildienst, das Pendant zur Bundeswehr. Ich habe mich für den Zivi entschieden, während ein Großteil meiner Freunde zum Bund ging. Was uns alle verband, war, dass man aus seiner beruflichen Laufbahn herausgerissen wurde. Hat es mir geschadet? Auf keinen Fall! Dieses Jahr war so wertvoll wie kein anderes in meinem Leben. Ich war im Krankenhaus St. Josef tätig, im Fahrdienst. Das bedeutete, Patienten zu den jeweiligen Untersuchungen zu bringen. Mit Fahren hatte das aber nichts zu tun.

Man lernt in kurzer Zeit wahrscheinlich gut 1000 neue Menschen kennen. Diese Welt ist eine ganz eigene, alleine hier könnte man ein Buch schreiben. Wir haben sogar eine kleine Doku gedreht: Ein Tag im Leben eines Zivis… Unsere Truppe bestand aus gut 10 Zivis mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Mit einigen bin ich heute noch befreundet, wie z.B. Andreas Barein vom Habensak oder Dr. Thomas Rothammer von der DRPA Partnergesellschaft mbB. Auch unser Peter vom Artmanns Herzl war im gleichen Jahr dabei!

Ein bunter Haufen also. Tobi und ich, mit dem ich später mit dem Fahrrad nach Prag geradelt bin, haben den Fahrdienst optimiert. Das bedeutete, ein Fußgängerpatient konnte auch einen Rollstuhlpatienten zur Untersuchung bringen. Wenn sich diese dabei noch anfreundeten, war es umso besser, weil man keinen von beiden zurückbringen musste (der Fußgänger wartete bis der Rollstuhlpatient mit seiner Untersuchung fertig war und brachte ihn dann wieder auf die Station). Nur die Betten musste man noch selber fahren. Was auch gut war, war die Rolli-Kolonne. Bis zu drei Rollstuhlfahrer konnte man auf einmal zur Untersuchung bringen. So gewann man wertvolle Zeit für ein Kartenspiel im Zivizimmer oder einen netten Ratsch mit den Stationsschwestern.

Ich liebte dieses Jahr im Krankenhaus und würde es jederzeit wieder machen! Auch in diesem Jahr habe ich den Einzelhandel nicht aus den Augen verloren. Ich machte meine Prüfung zum Ausbilder und war somit einer der jüngsten Ausbilder Regensburgs mit gerade mal 20 Jahren. Ich wollte unbedingt noch etwas Schulisches machen, da ich ja nur die Hauptschule besucht habe.

Was mich mein ganzes Leben immer wieder begleitet, sind Begegnungen mit Menschen, die mir wahnsinnig helfen und mich unterstützen – auch jetzt gerade, wo ich diese Zeilen schreibe.

Aber mehr im nächsten Newsletter.

Vielen Dank und bis bald,

Euer Christian


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