Folge 5: Versprochen ist versprochen und doch gebrochen

Gleich zu Beginn möchte ich mich für die Verzögerung entschuldigen. Im letzten Newsletter hatte ich versprochen, dass der nächste im Mai folgen würde – das habe ich leider nicht ganz geschafft. Aber nun ist er endlich da!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin Christian Plotzki, und dies ist mein fünfter Newsletter.

Hier teile ich nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern auch, was meinen Laden einzigartig macht. Jeder Tag ist eine neue Reise, und ich möchte euch daran teilhaben lassen. Freut euch auf Geschichten, Einblicke und vielleicht sogar Überraschungen.

Euer Christian

Versprochen ist versprochen und doch gebrochen

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zu einer neuen Ausgabe meines Newsletters, in dem wir gemeinsam die spannenden Schritte auf dem Weg zu meinem eigenen Ladengeschäft erkunden.

Nehmen Sie sich eine Tasse Ihres Lieblingsgetränks und tauchen Sie ein in die Welt der kleinen Siege und großen Träume.

Die letzten drei Schuljahre haben begonnen. Ich besuche die Hauptschule in Lappersdorf. Meine Noten sind durchschnittlich; für die Realschule hat es leider nicht gereicht. Meine Eltern sind zwar enttäuscht, aber sie lassen es mich nicht spüren.

Zuhause gibt es auch andere, wichtigere Dinge: Bei meiner Mutter wurde Brustkrebs diagnostiziert, und ein jahrelanger Kampf steht ihr bevor, den sie nach acht oft qualvollen Jahren verlieren wird.

Unser neuer Lehrer, der uns bis zum Quali begleitet, ist einfach nur super! Er ist jemand, der von Herzen möchte, dass wir Schüler wirklich weiterkommen. Er fordert uns sehr und treibt uns an. Damals war mir das nicht so bewusst, aber rückblickend – und auch durch Gespräche heute (wir haben regelmäßig Klassentreffen) – wird mir das alles erst richtig klar. Am Ende habe ich den Quali mit einer 2 bestanden, worauf ich unglaublich stolz bin.

In meinem ersten Newsletter schrieb ich, dass ich schon immer im Verkauf arbeiten wollte. Also war klar, dass ich mein Pflichtpraktikum im Verkauf machen würde. Aber wo? Was möchte ich eigentlich verkaufen? Elektroartikel, Kleidung oder Küchen? Alles spannende Bereiche. Ich spielte gerne am PC, habe schon immer eine Affinität zu Textilien gehabt und Kochen konnte ich auch. Aber dies zu verkaufen, war nicht mein Ding. Wo also sollte ich mich bewerben?

Meine Mutter arbeitete bei der Papeterie Nagel im Donaueinkaufszentrum, also entschied ich mich, dort mein Praktikum zu machen.

Wie dieses Praktikum verlief und wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Monat.

Ich wünsche euch einen hoffentlich trockenen Sonntag!

Euer Christian


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Leuchtendes Zelt unter Sternenhimmel

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